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Solarsiedlung der GWG wird gefördert

In das Förderprogramm „50 Solarsiedlungen in NRW“ aufgenommen wurde jetzt die aktuelle Modernisierungsmaßnahme der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG (GWG). Ihr wurde der Status „Solarsiedlung in Planung“ verliehen durch die zuständige  Auswahlkommission, die sich aus Mitgliedern des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW, der Landesinitiative Zukunftsenergien, Hochschulprofessoren und Architekten und Ingenieuren zusammensetzt.

Vorgestellt wurden der Kommission durch die Vorstandsmitglieder Tekhaus und Grobe zusammen mit den beauftragten Architektur- und Ingenieurbüros Benthaus aus Lünen und Ortjohann aus Köln am 17. Februar 2004 in Essen die neuesten Planungen zur Modernisierung der Wohnsiedlung mit 90 Wohnungen in Schwerte, Märkische Str. 63 a – 69 c. Das Quartier wurde Anfang der 60er-Jahre errichtet und wird nun nach ganzheitlichen Gesichtspunkten an einen zukunftsorientierten Gebäude- und Wohnstandard heran geführt. Mit den Arbeiten begonnen wird bereits im Mai 2004. Die gesamte Bauzeit ist mit zwei Jahren kalkuliert.

Vorrangiges Ziel der GWG ist es, im Zuge der Um- und Ausbauarbeiten alle sinnvollen technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die ständig steigenden Heiz-, Warm- und Kaltwasser- sowie Stromkosten auf Dauer abzusenken und damit die sogenannte Zweite Miete niedrig zu halten. Hierzu wird der bauliche Wärmeschutz der Häuser durch Wärmedämmung der Fassaden, Dächer, Fenster und der Kellerdecke so stark erhöht, dass die Gebäude nach Abschluss der Maßnahmen Niedrigenergie-Häuser sind. Zusammen mit der Umgestaltung des Wohnumfeldes werden Zisternen errichtet, die das Dachflächenwasser, das zur Toilettenspülung eingesetzt wird, auffangen.

Großen Anklang bei der Kommission fand aber ganz besonders des Energiekonzept. Die in den Wohnblocks vorhandenen fünf Heizkessel werden zukünftig durch eine Heizzentrale ersetzt, in der vorrangig durch das Verbrennen von Holzhackschnitzel Heizwärme gewonnen wird. Diese wird dann über ein Nahwärmenetz den einzelnen Gebäuden zugeführt. Unterstützt wird diese Form der Wärmeerzeugung durch Solarkollektoren, die im Sommer fast vollständig die Brauchwassererwärmung übernehmen. Die Kollektorfläche beträgt 56 m² je Haus, also insgesamt 840 m². Abgerüstet werden können hierdurch die Energiefresser Elektro-Durchlauferhitzer. Durch den Einbau eines Biomassekessels zur Verbrennung von Holz, den Solarkollektoren und einem Öl-Spitzenlastkessel für besonders tiefe Außentemperaturen gelingt es der GWG, nicht nur günstige Heiz- und Warmwasserkosten auf Dauer zu erreichen, sondern eingespart werden hierdurch auch noch 380 Tonnen Kohlendioxid (CO 2). Die CO 2 Emmissionen werden damit um rd. 90 Prozent reduziert. Zur Nutzung vorgesehen sind ausschließlich lokale Resthölzer (Eiche und Buche) in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Schwerte.

Die Gesamtkosten wurden mit 8,75 Mio. € kalkuliert. Durch den Ausbau der Dachgeschosse erhöht sich die Wohnfläche um 1.760,00 m² auf 18.160,00 m².

Schwerte, 19.02.2004 / Jürgen Tekhaus

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