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Gesamte GWG-Belegschaft ließ Blut

Artikel der Westfälischen Rundschau, Schwerte, vom 05.12.2005:

Typisierungsaktion "Hilfe für Bärbel und andere" - 127 fanden Aufnahme in Spenderdatei

Gesamte GWG-Belegschaft ließ Blut

Von Manfred Kowitzke

Schwerte. Sie gingen mit gutem Beispiel voran: Die gesamte Belegschaft der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft / GWG) trat gestern zur Typisierungsaktion unter dem Motto „Hilfe für Bärbel und andere“ an.

Aber auch sonst floss das Blut zwar nicht reichlich, aber stetig. Gerade mal fünf Milliliter, ein Bruchteil einer „normalen“ Blutspende, musste gestern im FGB abgegeben werden, um Aufnahme in die Knochenmarkspenderkartei zu finden. Bis kurz vor Toresschluss um 16 Uhr hatten immerhin 127 potentielle Knochenmarkspenderinnen und –spender den Weg an die Ostberger Straße gefunden.

Auf Seiten der DKMS gab es nach etwas schleppendem Beginn dann doch noch strahlende Gesichter: „Das ist eine ordentliche Zahl. Wir sind voll zufrieden.“ Und auch Andrea Krupatz, Tochter der an Leukämie erkrankten und gerade erst am Freitag transplantierten Bärbel Tigges war am Ende froh, die Aktion weiter betrieben zu haben: „Hätten wir es nicht getan, gäbe es eben diese 127 Menschen weniger in der Spenderdatei..“

Ursprünglich hatte Andrea Krupatz den Typisierungstermin für ihre Mutter angeregt und vorbereitet. Weil sie einmal damit begonnen hatte, machte sie weiter, obwohl für ihre Mutter zwischenzeitlich bereits ein Stammzellen-Spender gefunden worden war.

Die Operation fand am Freitag statt: „Im Moment geht es meiner Frau bedingt durch die Chemo nicht so gut“, berichtete Ehemann Wolfgang Tigges, selbst noch ganz gerührt über die Spendenbereitschaft seiner Kolleginnen und Kollegen von der GWG. Vier bis fünf Wochen der Ungewissheit bleiben noch, dann wird feststehen, ob die Stammzellenspende bei seiner Frau Wirkung zeigt. Aber, sagt ihr Mann: „Sie hat wenigstens eine neue Chance.“

Sein Dank und der seiner Tochter gilt insbesondere der Cafeteria des evangelischen Krankenhauses, Getränke Riske für eine großzügige Getränke-Spende und den anderen Sponsoren, die einen Teil der Typisierungen finanzierten.

Viele Schwerterinnen und Schwerter gaben neben ihrem Blut auch Geld: Sie bezahlten die 50 Euro für die Typisierung aus eigener Tasche.

Hintergrund:
Neue Chance auf Leben

  • Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wurde 1991 durch eine Privatinitiative gegründet.
  • Sie entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zur weltweit größten Stammzellenspenderdatei mit mehr als 1,3 Millionen potenziellen Lebensspendern
  • Die DKMS macht es möglich, dass täglich vier bis fünf Spender mit ihren Stammzellen Leukämiepatienten eine neue Chance auf Leben geben.
  • Neben den regelmäßigen Aktionen zur Aufnahme in die Kartei können sich Interessenten im Internet unter http://www.dkms.de/ informieren.

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