8 Verantwortung für kommende Generationen beginnt eben nicht morgen. Sie beginnt heute. Am Rosenweg wird das besonders deutlich. Im ersten Bauabschnitt setzt die GWG auf eine Biomasseheizung, im zweiten bewusst auf Luftwärmepumpen. „Wir wollen im tatsächlichen Betrieb sehen, wo die Heizkosten für unsere Mieterinnen und Mieter am niedrigsten sind“, erklärt Lars Podchull. Dieses Nebeneinander zweier Systeme ist Methode: lernen, vergleichen, besser werden. Ergänzt wird das durch Mieterstrommodelle, die gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt wurden, Photovoltaikanlagen, Zisternen zur Regenwassernutzung und großzügige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Einzelne Maßnahmen, die zusammen ein Bild ergeben: ein Unternehmen, das Wohnen konsequent zu Ende denkt. Nachhaltig bauen: Verantwortung für kommende Generationen Nachhaltigkeit ist bei der GWG kein Trend. Sie ist eine Selbstverständlichkeit, die seit Jahrzehnten in jede Bauentscheidung einfließt, lange bevor sie zum politischen Schlagwort wurde. Ralf Grobe erinnert sich: „Wir haben schon vor 30 Jahren Regenwasserzisternen gebaut und Solaranlagen installiert, weil wir die Betriebskosten für unsere Mieter niedrig halten wollten. Das war keine Öko-Geste, sondern eine Investition, die sich bis heute auszahlt.“ Heute profitieren davon nicht nur die Mieterinnen und Mieter, sondern auch die Klimabilanz des gesamten Bestandes. Dass dieser Anspruch Früchte trägt, zeigen die ersten Ergebnisse des Klimapfades, den die GWG seit 2025 gemeinsam mit dem Dienstleister iwb Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH, Braunschweig, entwickelt. Das CO₂-Reduktionsziel für 2030 wurde bereits heute mehr als erreicht. „Das ist das Ergebnis von Entscheidungen, die wir Jahr für Jahr konsequent getroffen haben.“ sagt Podchull. Der Weg in Richtung Klimaneutralität bis 2045 wird damit nicht abgeschlossen, aber gut vorbereitet. Für die GWG bedeutet das: weniger nachrüsten müssen als viele andere, mehr gestalten können.
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