Satzung GWG eG

25 d) die Auflösung der Genossenschaft, bedürfen zu ihrer Gültigkeit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgege- benen Stimmen. (3) Beschlüsse über die Auflösung gemäß Abs. 2 d) können nur gefasst wer- den, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend oder vertre- ten ist. Trifft das nicht zu, so ist erneut unter Wahrung der Einladungs- frist nach höchstens vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder ver- tretenen Mitglieder mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen die entsprechenden Beschlüsse fassen kann. Hierauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen. (4) Beschlüsse, durch die eine Verpflichtung der Mitglieder zur Inan- spruchnahme von Einrichtungen oder anderen Leistungen der Genossen- schaft oder zur Leistung von Sachen oder Diensten eingeführt oder er- weitert wird, bedürfen einer Mehrheit von mindestens neun Zehnteln der abgegebenen Stimmen. § 37 Auskunftsrecht (1) Jedem Mitglied ist auf Verlangen in der Mitgliederversammlung vom Vorstand oder Aufsichtsrat Auskunft über Angelegenheiten der Genossen- schaft zu geben, soweit das zur sachgemäßen Beurteilung des Gegen- standes der Tagesordnung erforderlich ist. Die Auskunft hat den Grunds- ätzen einer gewissenhaften und getreuen Rechenschaft zu entsprechen. (2) Die Auskunft darf verweigert werden, soweit a) die Erteilung der Auskunft nach vernünftiger kaufmännischer Beur- teilung geeignet ist, der Genossenschaft einen nicht unerheblichen Nachteil zuzufügen, b) die Erteilung der Auskunft strafbar wäre oder eine gesetzliche, sat- zungsmäßige oder vertragliche Geheimhaltungspflicht verletzt wür- de, c) das Auskunftsverlangen die persönlichen oder geschäftlichen Ver- hältnisse eines Dritten betrifft, d) es sich um arbeitsvertragliche Vereinbarungen mit Vorstandsmitglie- dern oder Mitarbeitern der Genossenschaft handelt, e) die Verlesung von Schriftstücken zu einer unzumutbaren Verlänge- rung der Mitgliederversammlung führen würde. (3) Wird einem Mitglied eine Auskunft verweigert, so kann es verlangen, dass die Frage und der Grund, aus dem die Auskunft verweigert worden ist, in die Niederschrift aufgenommen werden.

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