Das Mitglieder-Magazin - Ausgabe 85

Seite 1 Nachbarschaft Wer hier wohnt, ist nicht allein Rosenweg Wo das Glück wohnt Malerteam Schicht für Schicht GWGNEWS Mitglieder-Magazin Ausgabe 85 | 07.2026

Seite 2 Service- & Öffnungszeiten: montags – donnerstags: 8:30 – 12:30 Uhr / 13:30 – 16:00 Uhr freitags: 8:30 – 12:30 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Beratungszeiten: - Zeit für ausführliche Beratung - auch außerhalb der Öffnungszeiten - mit Terminvereinbarung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Technischer Notdienst: Außerhalb der Öffnungszeiten Notdienst-Nummer: 0152 57 95 55 00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tipp: „Meine GWG“ Service-App Viele Anliegen lassen sich heute einfach, schnell und bequem digital lösen – mit unserer GWG-App. Ob Terminbuchung, Schadensmeldung oder Rückfrage zu einem Anliegen: Die App ist rund um die Uhr für Sie da und spart Ihnen wertvolle Zeit. Unsere Zeiten im Überblick Impressum Diese Mieterzeitschrift wird von der Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG und der GWG Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Schwerte mbH herausgegeben. Die Verteilung erfolgt kostenlos an Mitglieder, Kunden, Interessenten, Firmen und Behörden. Verantwortlich: Ralf Grobe, Lars Podchull Redaktion: Birgit Theis, Nadine Stiens Rathausstr. 24 a - 58239 Schwerte - Tel. 02304 24032-0 Konzept & Gestaltung: rozanka GmbH | Werbeagentur Fotos / Grafiken / Texte: kajado GmbH, Stadtwerke Schwerte GmbH, rozanka GmbH, bornemann architekten PartG mbB, Magnific, Manuela Schwerte, GWG Schwerte, Michael Kupczyk Greenkeeper – Filmproduktion, Thomas Haubrich Fotografie und Martin Birkner Fotografie App Store Google Play Vorwort...................................................................................................... 3 Rosenweg: Aus Plänen werden Wohnungen ......................... 4 Wo das Glück wohnt .......................................................................... 5 Vier Frauen, zwei Tandems, eine Haltung ............................... 6 Wer hier wohnt, ist nicht allein ..................................................... 8 Jubilarsfeier ...........................................................................................10 Frische Aussichten an der Schützenstraße ............................11 Besinnliche Zeit in der Gemeinschaft .......................................12 Elektrisch für Sie unterwegs .........................................................12 Stadtwerke Schwerte ........................................................................13 Gemeinsam aktiv: Kursangebote ...............................................14 Näher dran: GWG auf Instagram ................................................14 Das GWG-Malerteam ........................................................................15 Partnerbetrieb im Einsatz: rozanka GmbH ............................16 Ist das jetzt ein Notfall? ...................................................................18 Sportlerehrung ....................................................................................19 Räume mieten für besondere Momente..................................19 Mitgliederversammlung................................................................. 20 Digitale Wohnungssuche bei der GWG . ................................ 21 Musikantenviertel: Eine Nachbarschaft entsteht............... 22 Menschen bei der GWG.................................................................. 23 Abschied, Dank und ein neues Kapitel ................................... 26 Nachruf .................................................................................................. 27 Ihre GWG auf Youtube ................................................................... 28

Seite 3 Die ersten Einzüge am Rosenweg im August und September markieren dafür einen besonderen Meilenstein, mittendrin auch Heike Glück, die nach vielen Jahrzehnten bei der GWG einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Auch im Musikantenviertel entsteht sichtbar eine neue Nachbarschaft, alle Grundstücke sind vergeben, die ersten Familien bereits eingezogen. Beides steht stellvertretend für das, was uns bewegt: neuen Wohnraum in Schwerte schaffen, Quartiere weiterentwickeln, in die Zukunft investieren. Auch unsere Mitgliederversammlung Ende Juni bestätigte das, wir blicken auf ein wirtschaftlich starkes Jahr zurück, das uns dafür den nötigen Handlungsspielraum gibt. Die Entwicklung der GWG zeigt sich aber nicht nur in Bauprojekten. Sie lebt vor allem von den Menschen, die sie prägen: Mitgliedern, Mieterinnen und Mietern, Mitarbeitenden, Partnerunternehmen und den Gremien unserer Genossenschaft. Verantwortung zu übernehmen und Erfahrung weiterzugeben gehört dabei ebenso dazu wie neue Ideen einzubringen. Und dann sind da die vielen kleinen Dinge, die ein Zuhause ausmachen: frischer Sand im Sandkasten an der Schützenstraße, neue Balkone zum Draußensitzen, ein Malerteam, das mit sichtbarem Stolz seine Arbeit macht, und vierzehn Nachbarinnen und Nachbarn, die sich seit Jahren gegenseitig ein Zuhause geben. All das und mehr finden Sie auf den kommenden Seiten. Burkhard Floegel Ralf Grobe Lars Podchull am Rosenweg dringen dieser Tage Stimmen und Werkzeuggeräusche aus offenen Fenstern, irgendwo wird schon vermessen, wo später die Küche stehen soll. Wo noch vor Kurzem Baustellenalltag herrschte, wird jetzt sichtbar, worum es bei unserer Arbeit im Kern geht: aus Plänen ein Zuhause werden zu lassen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe. Liebe GWG-Freundinnen und -Freunde,

Seite 4 Wer dann zum ersten Mal die Tür aufschließt, trifft auf hochwertige Wand- und Bodenbeläge, ein modern gefliestes Bad, je nach Wohnung mit bodengleicher Dusche oder auch zusätzlicher Wanne. Die Rollläden fahren auf Knopfdruck. Zu den Erdgeschosswohnungen gehört ein eigener Mietergarten, in den darüberliegenden Etagen sorgen Balkone für einen guten Ausblick, das Auto steht in der Tiefgarage. Von außen prägt ein Mix aus Klinkerriemchen und verputzten Flächen das Bild. Geheizt wird im ersten Abschnitt mit einer Pelletanlage. Im zweiten Abschnitt nebenan kommt dagegen eine Luft-Wärmepumpe zum Einsatz. So lässt sich über die Jahre vergleichen, wie sich beide Heizungsarten im Alltag bewähren. Dort wächst sichtbar etwas Neues: zwei Gebäude mit 22 öffentlich geförderten Wohnungen, rund 1.600 Quadratmeter Wohnfläche, nach dem Prinzip der sogenannten mittelbaren Belegung, bei der die Belegungsbindung an anderer Stelle im Wohnungsbestand erfüllt wird. Der Rohbau steht, gerade werden die Fenster eingesetzt, danach beginnt der Innenausbau. Einziehen lässt sich hier im Sommer 2027. Auch der dritte Bauabschnitt ist in Bewegung. Hier sind kompaktere – ebenfalls öffentlich geförderte – Wohnungen geplant, auch für Einpersonenhaushalte, diesmal über den sogenannten Förderweg B. Dieser richtet sich an Menschen mit mittlerem Einkommen: Die Einkommensgrenzen dürfen höher liegen als bei der klassischen öffentlichen Im ersten Bauabschnitt sind schon alle Wohnungen vermietet, die künftigen Mieterinnen und Mieter haben sich vor Ort bereits einen Eindruck verschafft. Zum 1. August und zum 1. September 2026 können sie einziehen. Bis dahin laufen die letzten Arbeiten mit Hochdruck, damit alles bereit ist. Förderung, um bis zu 40 Prozent. Mit der Baugenehmigung rechnet die Genossenschaft in Kürze. Im Quartier wird zudem ein Gemeinschaftsraum hergerichtet, ansehnlich und praktisch, eingerichtet für Kurse und Feiern. Draußen sind die Außenanlagen auf Erholung angelegt, mit Platz zum Verweilen. Insgesamt entstehen am Rosenweg 140 Wohnungen, kleinere für Einzelpersonen und Paare, größere für Familien. Ein Angebot für verschiedene Lebensphasen, das auf einen echten Bedarf antwortet: In Schwerte fallen in den kommenden Jahren viele öffentlich geförderte Wohnungen aus der Preisbindung. Die GWG baut, weil dieser Wohnraum dringend gebraucht wird. Rosenweg: Aus Plänen werden Wohnungen Es geht voran, und inzwischen sieht man das auch in den Räumen selbst!

Seite 5 Den Grundriss hielt sie im Frühjahr 2026 in der Hand, die Wohnung selbst hatte sie da noch nicht gesehen. Die gab es auch noch nicht, am Rosenweg wurde noch gebaut. Trotzdem fuhren sie und Gerd kurz darauf los und kauften eine Küche. „Mit dem Grundriss habe ich gleich Nägel mit Köpfen gemacht“, sagt sie. Ob da keine Bedenken waren? „Da vertraue ich der GWG.“ Dieses Vertrauen reicht weit zurück. Schon als Kind wohnte sie bei der Genossenschaft, damals mit Eltern und drei Geschwistern im Heideweg. Vier Kinder, ein Kinderzimmer. „Wir hatten wenig Platz, aber wir waren sowieso immer draußen.“ Als die eigenen kamen, zog es sie 1996 ans Zimmermannswäldchen, erst in eine kleinere Wohnung kurz darauf in die heutige über zwei Etagen. Dort sind die drei Töchter groß geworden. Inzwischen sind die Mädchen längst aus dem Haus, die Jüngste seit drei Jahren. Für ein Paar sind viereinhalb Zimmer reichlich. Vom Rosenweg hatte sie schon geschwärmt, als dort die ersten Pläne aufkamen. Mit den Jahren werde es eben schöner, wenn alles „näher bei den Füßen“ liegt, wie sie es nennt. Vieles ist zu Fuß zu erreichen, der Ausblick frei, im Erdgeschoss hinten ein Gärtchen. Das Beste am Wechsel steht aber gar nicht im Grundriss. Tochter Leonie zieht direkt nebenan ein, mit Mann, zwei Kindern und dem dritten, das gerade unterwegs ist. Über Eck, zwei Wohnungen, zwei Lebensphasen. „Dann sind wir eine Mehrgenerationenecke.“ Im nächsten Sommer geht Heike Glück in Rente. Danach bleibt mehr Zeit für die Enkel, die dann nur ein paar Schritte entfernt aufwachsen. Warum eine Genossenschaft und kein privater Vermieter? Da wird sie deutlich. In jungen Jahren, mit den beiden ersten Kindern, suchte das Paar in der Stadt etwas Größeres und wurde abgewiesen, mehr als einmal. Zwei Kinder galten schon als zu viel. „Für mich kam danach eigentlich schon eine Wohngenossenschaft infrage. Da ist man aufgehobener.“ Geht etwas kaputt, ruft sie an, und jemand kümmert sich. Diesmal steht das neue Zuhause sogar fertig gestrichen und mit Böden bereit. „Eigentlich muss man nur noch einräumen.“ Auch das Drumherum passt. Sogar Nachbarn aus dem alten Haus wechseln mit an den Rosenweg, ein paar Etagen höher. Und die frühere Wohnung übernimmt eine Familie, der bisher der Platz fehlte. „Da wurde nicht einfach eine Liste abgearbeitet, sondern nach Bedürfnissen geschaut.“ Am 1. September ist Übergabe. Viele Gedanken macht sie sich nicht, das wird schon. Was bleibt, ist die Vorfreude auf die kurzen Wege, das Gärtchen und die Familie nebenan. So ein Glück. Wo das Glück wohnt Heike Glück hat fast ihr ganzes Leben bei der GWG gewohnt. Im September zieht sie mit ihrem Mann Gerd an den Rosenweg.

Seite 6 Birgit Theis ist seit Jahrzehnten das Herzstück der Assistenz der Geschäftsleitung. Wohnungsverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, alles, was anfällt. „Das Schöne ist jetzt einfach, dass ich das nicht mehr alleine tun muss“, sagt sie. Seit November arbeitet Nadine Stiens an ihrer Seite, mit einem klaren Blick für Strukturen und Prozesse. Was Birgit Theis an ihr besonders schätzt? „Sie ist voll strukturiert. Und das finde ich grandios, dadurch geht auch nichts unter.“ Manche Übergänge passieren von heute auf morgen. Bei der GWG nicht. Hier wird Wissen nicht einfach übergeben, sondern gemeinsam durchdrungen. Vier Frauen, zwei Tandems, eine gemeinsame Überzeugung: Verantwortung trägt sich leichter, wenn man sie teilt. Vier Frauen, zwei Tandems, eine Haltung Nadine Stiens wiederum blickt mit Respekt auf ihre Kollegin: Diese Ruhe und Erfahrung, mit der Birgit an Themen herangeht, das ist faszinierend.

Seite 7 Im Rechnungswesen hat sich auch ein Tandem gefunden. Martina Reinhold hat bei der GWG fast alles erlebt, die Zeit ohne Computer, mit Papier und Bleistift, den stetigen Aufbau des Unternehmens, Jahrzehnte voller Verantwortung, die sie mit großer Sorgfalt und Verbundenheit zum Unternehmen getragen hat. „Für mich ist diese Phase gut, weil das Wissen nicht verloren geht. Ich gebe es weiter und habe jemanden, mit dem ich die Themen ausführlich besprechen kann.“ Für Carolin Wüstenfeld, die die GWG bereits als Prüferin kannte, beginnt dieser Neustart mit einem klaren Gefühl: Was beide Tandems verbindet, ist die Zeit, die sie füreinander haben. Elf Monate arbeiten Martina Reinhold und Carolin Wüstenfeld parallel, bei Birgit Theis und Nadine Stiens sind es anderthalb Jahre. Kein hastiger Stabwechsel, sondern ein bewusst gestalteter Wechsel, in dem Wissen nicht nur dokumentiert, sondern im Alltag weitergelebt wird. Für die Neuen bedeutet das vor allem eines: Sicherheit und Orientierung. Fragen sind willkommen, kurze Wege selbstverständlich, offene Türen keine Ausnahme. Nadine Stiens schätzt dabei besonders den Grundsatz, den sie vorfindet: „Diese Bereitschaft, Neues auszuprobieren, finde ich großartig.“ Für sie war die Entscheidung für die GWG auch eine bewusste Entscheidung für das genossenschaftliche Modell. „Wenn Wohnungswirtschaft, dann Genossenschaft“, sagt sie. „Weil es nochmal einen anderen Blick auf die Dinge wirft.“ Gemeint ist der Blick auf die Mieterinnen und Mieter, die hier zugleich Mitglieder sind. Menschen, keine Kunden. Eine Herangehensweise, die sich im Alltag bemerkbar macht, in Entscheidungen, in Gesprächen, im Miteinander. Birgit Theis bringt es auf den Punkt: „Letztendlich ist es auch die demokratischste Unternehmensform. Ein Mitglied, eine Stimme.“ Hier merkt man vom ersten Tag an, dass man willkommen ist. Das macht den Unterschied und den Einstieg leicht.

Seite 8 Sonntagmorgen. Ralf Schinnerling geht die Treppe hinauf, legt eine Tüte mit einem Roggenbrötchen vor eine Wohnung im zweiten Stock und verschwindet wieder. Jutta Graefe öffnet später die Tür und lächelt. Er bringt ihr jeden Sonntag etwas vom Bäcker mit, sie hat ihm zum 70. Geburtstag eine Käse-Sahne-Torte gebacken. Dieses kleine Ritual zwischen zwei Nachbarn ist nur eines von vielen Kapiteln, die ein Mehrfamilienhaus der GWG in Schwerte über die Jahre schreibt. Geschichten, die von Vertrauen handeln, von Verlässlichkeit und davon, was ein Zuhause wirklich ausmacht. Eingezogen, um zu bleiben Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner sind Ende 2017 eingezogen – fast gleichzeitig, wie ein Neustart. Petra Riße mit Mann Thomas Wollmeiner und Sohn Jannik, Ursula und Jürgen Wiegand, Annelie Kruppa und Franz Dubert, Ulla Wortmann, Jutta Graefe, Renate Ries, Ein Haus in Schwerte. Vierzehn Bewohnerinnen und Bewohner im Alter von 27 bis 87 Jahren, zwei Hunde. Und eine Gemeinschaft, die beweist: Wohnen ist mehr als vier Wände. Martina und Fredi Kather, Lene und Rudi Vorndran. 2025 kamen Brigitte Wronski sowie Ralf Schinnerling dazu. Sie kamen aus verschiedenen Richtungen, aber mit ähnlichen Gründen: Eigentum aufgegeben, das Haus war zu groß geworden, die Stadt sollte gut erreichbar sein, barrierefreies Wohnen. „Wir wollten den Schritt machen, solange wir ihn noch selbst gestalten konnten“, sagt Annelie Kruppa, die mit ihrem Lebensgefährten aus Westhofen hierher zog. Heute pflegen sie ihren kleinen Garten und vermissen das alte, große Grundstück nicht. Den ersten Kontakt gab es beim Schleppen der Umzugskartons und Möbel. Man sah sich, fragte: „Wer bist du denn?“ Wer Hilfe brauchte, bekam sie. Und irgendwann stießen alle gemeinsam im Hausflur auf das neue Jahr an. Das macht die Hausgemeinschaft bis heute. Wer hier wohnt, ist nicht allein

Seite 9 Kleine Momente, große Verlässlichkeit Was nach dem Einzug gewachsen ist, lässt sich in Geschichten fassen – kleine und große, stille und dramatische. Jutta Graefe erlitt einen Schlaganfall. Sie stand im Hausflur, merkte, dass ihr linkes Bein sich anfühlte wie Watte, rief Petra Riße und Ehepartner Thomas Wollmeiner an. Beide waren sofort zur Stelle, Minuten später war der Krankenwagen da. „Die Ärztin im Krankenhaus sagte oft: Was haben Sie für ein Glück gehabt“, erinnert sich Jutta. Ihre eigene Erklärung ist einfach: „Wir haben die Feuerwehr im Haus.“ Petra Riße und ihr Partner sind tatsächlich Feuerwehrleute. Aber das Prinzip gilt für alle hier. Als Franz Dubert vor dem Gartentor stürzte, rannten Nachbarn durch den Garten, riefen den Krankenwagen, blieben da. Als Renate Ries auf den Rollstuhl angewiesen war, brachten Nachbarn Getränke hoch, schleppten Einkäufe, halfen ohne Aufhebens. Als Starkregen den Keller flutete, kamen alle mit Eimern, auch diejenigen, die körperlich nicht wirklich konnten. „Wenn ich sehe, ihr helft, muss ich auch helfen“, sagt Jutta Graefe. So geht das hier. Besonderes wird Normalität Renate Ries, 86 Jahre alt, hat ihr ganzes Leben in einem Einfamilienhaus gewohnt, über 40 Jahre lang, in der Ruhe des Eigenheims. Das Gemeinschaftsleben kannte sie nicht. „Ich habe mir gar keine Sorgen gemacht“, sagt sie. „Ich dachte, guck mal, wie das so ist.“ Heute ist sie eine unverzichtbare Seele der Gemeinschaft. Zu Nikolaus hängt sie Überraschungen vor die Türen. Zum Jahresende schreibt sie einen Rückblick, der dann im Treppenhaus aushängt – kurze Geschichten, Gedanken, ein bisschen Dank. „So eine Gemeinschaft bekomme ich nirgendwo.“ Was der Vermieter dazu beiträgt Die GWG hat daran einen nicht unerheblichen Anteil, auch wenn er still wirkt. Dennis Migotti, der damals die Belegung verantwortete, hatte nach Bewohnerinnen und Bewohnern geschaut, die zueinander passen könnten. „Das war ihm eine Herzensangelegenheit“, erinnert sich Frau Kather. Und man merkt es bis heute. Bei Problemen und Fragen ist das GWG-Team da und kümmet sich, zeitnah. Das ist es, was hier zählt. Nicht die große Geste, sondern die verlässliche. Die GWG übergibt nicht nur Schlüssel, sie schafft den Boden, auf dem so etwas wachsen kann. Was diese Menschen füreinander sind, lässt sich trotzdem nicht vermieten. Das entsteht von selbst: in langen Einzugswochenenden, in Nächten mit Wassereimern im Keller, in frisch gebackenen Pampelmusen-Torten. Genau das zeigt, was den genossenschaftlichen Gedanken ausmacht: Menschen, die selbst anpacken, einander helfen und füreinander einstehen. Was diese Gemeinschaft so besonders macht, können die Bewohnerinnen und Bewohner auf drei Punkte bringen, wenn man sie fragt. 1. Nur wer spricht, dem kann geholfen werden – miteinander reden, nicht übereinander. 2. Jeder bringt seine Stärken ein. Zusammen entsteht mehr, als jeder Einzelne erreichen könnte. 3. Respekt füreinander und jeden so sein lassen, wie er oder sie ist. Eigenarten gehören dazu, sie gehören zur Gemeinschaft. Aus den Nachbarinnen Martina Kather, Petra Riße und Jutta Graefe wurden Freundinnen. Ob spontanes Treffen in Juttas Wohnung oder gemeinsame Fahrt zum Schlagerboom: Was im Hausflur begann, geht längst weit über das Haus hinaus.

Seite 10 Bei Kaffee, Kuchen und herzhaften Kleinigkeiten kamen schnell Gespräche in Gang. Alte Erinnerungen wurden lebendig, und so manche Erzählung aus früheren Zeiten fand den Weg zurück ans Tageslicht. Vorstandsmitglied Ralf Grobe ließ bei der Urkundenübergabe die jeweiligen Beitrittsjahre kurz aufleuchten – mit einem Blick zurück, was damals gerade so los war, oft mit einem Augenzwinkern. Für Stimmung sorgte Gunther Gercke, vielen aus der Schwerter Operettenbühne bekannt. Sein Schlagerprogramm ließ den Nachmittag schwingen, es wurde mitgesungen, geschunkelt und gelacht. Zum Abschluss gab es einen sommerlichen Blumenstrauß und einen Präsentkorb für alle Geehrten. Manche sind seit 25 Jahren dabei, andere seit 40 oder 50, einige sogar seit 60 Jahren. Am 29. April ehrte die GWG ihre Jubilarinnen und Jubilare in der Rohrmeisterei. Ein Nachmittag, bei dem nicht die Urkunden im Mittelpunkt standen, sondern die Geschichten dahinter. Ein schöner Tag in Gemeinschaft und mit den Menschen, die der GWG seit Jahrzehnten die Treue halten. Jubilarsfeier: Kaffee, Schlager und jede Menge Geschichten

Seite 11 Die Balkone an der Schützenstraße 12 haben ein neues Gesicht bekommen. Die alte Holzkonstruktion wurde durch eine moderne Aluminiumanlage ersetzt – heller, leichter und deutlich pflegeleichter. Ob Morgenkaffee, Sommerlektüre oder ein Gespräch mit dem Nachbarn, die neuen Balkone liefern den passenden Platz dazu. Frische Aussichten: neue Balkone an der Schützenstraße Der Spielplatz an der Schützenstraße ist an schönen Tagen gut besucht. Kinder buddeln und bauen im Sandkasten. Und die Körner, die durch die kleinen Hände rieseln, sind seit dem Frühjahr frisch gereinigt. Pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit hat die GWG den Sand dort auffrischen lassen. Die Firma Sandmaster hat ihn gründlich gesäubert und aufgelockert. Statt ihn komplett auszutauschen, setzte die Genossenschaft auf eine Methode, die Material, Ressourcen und Kosten schont. Seitdem wird hier geschaufelt, in Förmchen gebacken und gestapelt – viel Raum für kreative Ideen, von der Sandburg bis zum Tunnel. Frischer Sand für den Buddelspaß

Seite 12 Im Dezember duftete es in den Gemeinschaftsräumen nach Weihnachten. Gleich mehrfach kamen die Seniorengruppen der GWG zusammen: zum Frühstücken, Mittagessen oder Kaffeetrinken, je nachdem, wann der Tag es erlaubte. Organisiert hatte die Feiern Hedwig Pelka-Mahler, Altentherapeutin und Pflegecoach. Die Treffen fanden in der Kleinen Märkischen Straße, in der Schützenstraße und im Holzener Weg statt, an drei verschiedenen Tagen, mit denselben Zutaten: weihnachtliche Texte, gemeinsames Singen, ein kleines Adventsquiz und viele gute Gespräche. Auch der Vorstand und die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der GWG stimmten fröhlich in die Weihnachtslieder mit ein. Den Weg in die Elektromobilität hat die Genossenschaft bereits mit dem Vorgängerfahrzeug eingeschlagen. Mit dem ID.3 wird dieser Kurs konsequent fortgesetzt: ein zeitgemäßes Auto, das Reichweite, Komfort und einen elektrischen Antrieb verbindet und damit eine echte Bereicherung für die Flotte ist. Davon profitieren auch die Mieterinnen und Mieter. Bei Fahrten mit dem Elektrofahrzeug entstehen vor Ort keine Abgasemissionen und weniger Fahrgeräusche. So können die CO2-Emissionen im Fahrbetrieb gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner-Fahrzeug verringert werden. Die GWG setzt damit den eingeschlagenen Weg zu einer schrittweisen Modernisierung ihrer Fahrzeuge fort – ganz im Sinne einer Genossenschaft, die langfristig und zukunftsorientiert handelt. Gut zu erkennen ist der Wagen an seiner Beschriftung im GWGDesign. Vielleicht begegnet er Ihnen ja schon bald in Ihrer Nachbarschaft. Seit Dezember 2025 ist bei der GWG ein neues Fahrzeug im Einsatz: ein Elektro-ID.3. Mit ihm sind die Mitarbeitenden zu Terminen vor Ort – leise, ohne fossilen Kraftstoff und mit moderner Technik. Elektrisch für Sie unterwegs Besinnliche Zeit in der Gemeinschaft

Seite 13 Starkregen und Hochwasser können sehr plötzlich auftreten. Gerade dann zählt jede Minute: Wasserstände müssen früh erkannt, kritische Stellen beobachtet und die richtigen Maßnahmen schnell eingeleitet werden. Genau dabei hilft das LoRaWAN-Netz der Stadtwerke Schwerte. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“. Dahinter steckt eine Funktechnik, mit der kleine Datenmengen über große Entfernungen übertragen werden können – zuverlässig und sehr energiesparend. Für den Alltag bedeutet das: Sensoren können an vielen Stellen im Stadtgebiet eingesetzt werden und wichtige Informationen automatisch weitergeben. Die Stadtwerke Schwerte haben bereits 2019 mit dem Aufbau eines stadtweiten LoRaWAN-Netzes begonnen. Eines der wichtigsten Projekte ist das Hochwasser- und Starkregenmonitoring. Dafür überwachen derzeit 33 Sensoren sensible Stellen im Stadtgebiet – zum Beispiel an Gewässern, Durchlässen oder Brücken. Sie messen nahezu in Echtzeit, wie sich Pegelstände entwickeln. Steigt der Wasserstand über einen kritischen Wert, wird die Bereitschaft der Stadtwerke-Tochter, der Stadtentwässerung Schwerte, automatisch alarmiert. Die Mitarbeitenden können dann schnell reagieren und geeignete Maßnahmen einleiten. Dazu gehört zum Beispiel, Rohrdurchlässe oder Brückenunterführungen von Hindernissen wie Treibholz zu befreien, damit Wasser besser abfließen kann. Zusätzlich haben die Stadtwerke fünf Wetterstationen im Stadtgebiet installiert. Sie liefern wichtige Daten zu lokalen Wetterereignissen. Denn Starkregen ist oft sehr unterschiedlich verteilt: Während es in einem Stadtteil nur mäßig regnet, kann in einem anderen bereits eine kritische Lage entstehen. Die Messdaten helfen dabei, solche Entwicklungen besser einzuschätzen. Mehr Sicherheit Für die Menschen in Schwerte bedeutet das mehr Sicherheit: Gefahren durch Starkregen und Hochwasser können früher erkannt werden. Das hilft, Schäden zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen – an Straßen, Gebäuden, Kellern und technischer Infrastruktur. LoRaWAN wird aber nicht nur für den Hochwasserschutz genutzt. Auch in der Wohnungswirtschaft, bei Nahwärmenetzen oder in technischen Anlagen kommen Sensoren zum Einsatz – etwa zur digitalen Verbrauchserfassung oder zur Überwachung von Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Darüber hinaus nutzt auch die Stadt Schwerte das Netz im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. So arbeitet unter anderem das städtische Parkleitsystem auf LoRaWAN-Basis. Auch weitere Wetterstationen und verschiedene Smart-City-Projekte sind an das Übertragungssystem angebunden. Das LoRaWAN-Netz ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Technik ganz praktisch dem Leben in der Stadt dient: Sie macht Entwicklungen sichtbar, unterstützt schnelle Entscheidungen und hilft, Schwerte sicherer und zukunftsfähiger zu machen. Früh warnen, schneller handeln: Wie Sensoren der Stadtwerke beim Hochwasserschutz helfen

Seite 14 Einfach mal reinschauen, das reicht schon. In den Gemeinschaftsräumen der GWG treffen sich Nachbarinnen und Nachbarn regelmäßig zum Gymnastikkurs, zum Gedächtnistraining oder einfach zum gemeinsamen Frühstück. Manchen geht es um Bewegung, anderen ums Plaudern, beides ist willkommen. Hedwig Pelka-Mahler organisiert diese Angebote seit vielen Jahren mit großem Engagement. Sie kennt ihre Gruppen, nimmt jeden so, wie er ist, und sorgt dafür, dass sich alle wohlfühlen – vom ersten Besuch an. Wer neugierig ist und mitmachen will, darf sich gerne bei Manuela Hücking melden, sie kann Auskunft zu freien Plätzen und Kurszeiten geben: Telefon 02304 240320 oder per E-Mail an service@gwg-schwerte.de. Gemeinsam aktiv: Kursangebote Das aktuelle Monatsprogramm ist außerdem auf der GWG-Website abrufbar: Näher dran: GWG auf Instagram Neugierig? Wer sehen möchte, was in unseren Quartieren passiert, findet auf Instagram Einblicke aus dem Alltag, aus Projekten und aus der Nachbarschaft. @gwg_schwerte

Seite 15 Was nach Routine aussieht, hat einen handfesten Grund: Der Anstrich erhält den Wert und schützt das Holz, damit es nicht aufquillt, porös wird oder sich Schimmel bildet. Dabei prüfen sie, ob sich alles noch öffnen und schließen lässt. Klemmt etwas oder sitzt eine Scheibe nicht mehr richtig, bessern sie nach, solange sie ohnehin da sind. In der Virchowstraße 2 bis 8 sind das einige Fenster, rund sieben pro Wohnung. Jan Kolodziej sagt lachend: „Bis zur Rente bin ich damit fertig!“ 2006 hat er bei der GWG angefangen, inzwischen sind es zwanzig Jahre. Zweimal hat er sich als Lackierer beworben, bis es passte. Was ihm an dem Beruf gefällt, lässt sich hier gut beobachten. Nach einem Arbeitstag steht ein Ergebnis, das man sehen und anfassen kann. Thomas Brix ist seit September 2024 dabei, davor war er in einem Baumarkt beschäftigt, in der Farbabteilung. Den Kontakt verdankt er einem Besuch bei seiner Schwiegermutter, die selbst in einer GWG-Wohnung lebt. Dort kam er mit einem Maler ins Gespräch und ließ nicht locker. Irgendwann rief Ralf Grobe an: „Eigentlich suchen wir keinen, aber ich möchte Sie kennenlernen.“ Heute schätzt Brix auch die Dinge, die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zählen. Die Gleitzeit zum Beispiel. Als sich mit den Kindern die Familiensituation änderte, konnte er später beginnen, nach acht Uhr. Dass Kolodziej seit Langem zum Team gehört und Brix dazugekommen ist, passt zu der Art, wie eine Genossenschaft arbeitet: auf lange Sicht und für ihre Mitglieder. Es sind vertraute Gesichter, sie kennen die Häuser, und was sie machen, hält. Davon haben am Ende die am meisten, die hier wohnen. Etwas Nähe entsteht dabei ganz von selbst. Kommuniziert wird viel, untereinander genauso wie mit den Mieterinnen und Mietern, bei denen die beiden zu Gast sind. Tapezieren, streichen, die Außenfassade erneuern, zu tun gibt es immer genug. Was bleibt, ist das Bild aus dieser Wohnung: zwei, die nebeneinander arbeiten und am Abend sehen, was sie geschafft haben. Das GWG- Malerteam: Schicht für Schicht In einer Wohnung an der Virchowstraße arbeiten Thomas Brix und Jan Kolodziej direkt am Fenster, mit einem Blick ins GWG-Quartier. Ruhig und konzentriert, hier ein Beschlag gelöst, dort eine Kante geglättet, jeder Pinselstrich sitzt. Man sieht den beiden an, dass sie das nicht zum ersten Mal tun.

Seite 16 Schwerte war ursprünglich nicht als fester Lebensmittelpunkt geplant. Dass Alicja Schneider heute mit ihrer Familie in der Hansestadt lebt und mit ihrer Werbeagentur rozanka an der Stadtgrenze in Holzen arbeitet, hat sich Schritt für Schritt entwickelt. Unsere Partner- betriebe im Einsatz Alicja Schneider hat mit ihrer Werbeagentur den neuen Look der GWG entwickelt und führt ihn nun durch alle Bereiche, von der gestalte- rischen Idee bis zur sichtbaren Umsetzung. Aus ersten Berührungspunkten wurde Vertrautheit – und irgendwann das Gefühl: Hier passt es. Mit der Agentur ist sie heute fest in der Region verankert: als Partnerin lokaler Unternehmen und seit gut zwei Jahren als kreative Kraft hinter dem neuen grafischen Erscheinungsbild der GWG Schwerte. Die Agentur führt sie gemeinsam mit ihrem Bruder Jan Rozanka, dem Gründer und strategischen Kopf. Während er mit Optimismus und Weitblick die Richtung vorgibt, bringt Alicja Gestaltung auf den Punkt – sensibel, klar und mit dem Mut, Dinge sichtbar anders zu denken. rozanka: Wenn Zufall zur Heimat wird

Seite 17 Eine Werbeagentur sorgt dafür, dass ein Unternehmen sichtbar, verständlich und professionell auftritt. Sie entwickelt Ideen, gestaltet Logos, Farben und Werbemittel, schreibt Texte, plant Kampagnen und achtet darauf, dass alles zusammenpasst – vom Flyer bis zur Website. Ein professioneller Partner spart nicht nur Zeit, sondern bringt Struktur, Erfahrung und den Blick von außen mit. So entsteht Werbung, die nicht zufällig wirkt, sondern zur Marke passt, Vertrauen schafft und Menschen erreicht. Was macht eigentlich eine Werbeagentur? Ein Team mit großem Anspruch Drei feste Mitarbeiter, ein eingespieltes Kernteam und ein verlässliches Netzwerk aus spezialisierten Partnern. So verbinden sie 25 Jahre Erfahrung mit kurzen Wegen, persönlicher Verantwortung und der Flexibilität, auch größere Aufgaben sicher umzusetzen. Illustrationen entstehen per Hand, Fassaden werden gestaltet, Beschilderungen konzipiert und montiert. Wenn rozanka ein Gebäude wäre, wäre es ein Guggenheim Museum: markant, minimalistisch und mutig. Mit klarer Formensprache, gezielten Farbakzenten und einem Stil, der auffällt, ohne laut zu werden. 2020 und 2024 gewann rozanka den Red Dot Award einmal für das Packaging Design, einmal für Brand Design. Im Juni 2026 folgte der German Brand Award für ein Konzept, das für ein Dortmunder IT-Unternehmen entwickelt wurde. Auszeichnungen, die zeigen: Hier arbeiten Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Wertschätzung als Währung Der Kontakt zur GWG begann unspektakulär mit einer kleinen Anfrage. Was klein anfing, entwickelte Dynamik. Man kam ins Gespräch, tauschte Ideen aus – und aus einem ersten Auftrag wurde Vertrauen. Aus Vertrauen wurde ein größeres Projekt. So entstand die Zusammenarbeit am neuen Corporate Design der GWG. Seit Oktober 2024 zeigt sich die GWG im neuen Look: auf Fahrzeugen, Bannern, im Magazin und auf Bauschildern. Was Alicja Schneider an dieser Zusammenarbeit besonders schätzt, sind nicht nur die Projekte selbst. Es ist das, was danach kommt. Ein kurzer Satz von Frau Theis nach dem Geschäftsbericht: „Wieder toll geworden.“ „Das feiere ich richtig“, sagt sie. „Das gibt Energie. Das ist manchmal mehr wert als alles andere.“ Es sind solche Momente, die zeigen, warum Alicja Schneider mit ihrem Team so arbeitet, wie sie arbeitet. Mit Herzblut, mit Handwerk und mit dem Wunsch, nicht einfach Aufträge abzuarbeiten, sondern etwas zu hinterlassen, das Menschen wirklich erreicht. Über den Auftrag hinaus Mit der Rozanka Stiftung geht das Engagement weiter – in Projekte, die über Logo, Look und Kampagne hinausreichen. Es geht um Verantwortung, um das Anschieben von Dingen, die wirklich etwas bewegen. Mehr dazu unter: www. rozanka-stiftung.de. Wie der neue Look der GWG entstanden ist, welche Ideen dahinterstecken und was rozanka sonst noch so macht, das lässt sich am besten direkt anschauen. Der QR-Code führt zur Projektseite auf www.rozanka.de. „Wir sind eine Designagentur und ein Handwerksbetrieb“, sagt Alicja Schneider.

Seite 18 Diese Frage stellt man sich meist dann, wenn man eigentlich keine Zeit hat, lange darüber nachzudenken. Wasser läuft, die Heizung bleibt kalt, der Aufzug bewegt sich nicht mehr. Und man fragt sich: Muss das jetzt sofort geklärt werden, oder kann das bis Montag warten? Aus dem eigenen Alltag heraus fühlt sich vieles dringend an. Was einen gerade beschäftigt, wirkt schnell wie ein Notfall. Oft hilft schon ein kurzer Moment, um zu überlegen: Geht es um einen Schaden, der sich ausweitet oder Menschen gefährdet? Oder um etwas, das auch am nächsten Werktag noch lösbar ist? Notfall Dazu zählt alles, was sofortiges Handeln verlangt, weil Schäden entstehen oder Menschen nicht mehr sicher sind: // Rohrbrüche oder erhebliche Wasserschäden // Heizungsausfall während der Heizperiode // Aufzugsstörungen mit eingeschlossenen Personen // Sturmschäden // Stromausfall, sofern nicht durch den Energieversorger verursacht Kein Notfall Vorfälle, die den Alltag beeinträchtigen, sich aber zu den regulären Servicezeiten klären lassen. Ein tropfender Wasserhahn zum Beispiel, eine defekte Steckdose oder eine klemmende Toilettenspülung. Während der Servicezeiten sind Ihre persönlichen Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer für Sie da. Wir sind gern für Sie da Und das soll auch so bleiben. Der Notdienst kann nur dann zuverlässig für die echten Notfälle erreichbar sein, wenn ihn nicht Anliegen blockieren, die bis zum nächsten Werktag Zeit haben. Das meiste, was den Alltag stört, lässt sich gut bis dahin aufschieben. Eine im Aufzug eingeschlossene Person dagegen nicht. Ein kurzer Gedanke vor dem Anruf hilft also nicht nur uns, sondern allen, die gerade wirklich auf schnelle Hilfe angewiesen sind. Für den Ernstfall: der technische GWG-Notdienst Außerhalb der Servicezeiten, an Wochenenden und Feiertagen ist der technische Notdienst für akute Störungen da, die keinen Aufschub dulden. Wer anruft und gerade niemanden erreicht, kann sein Anliegen auf Band sprechen. Wir melden uns dann so bald wie möglich zurück. Notdienst-Nummer: 0152 57 95 55 00 Bei echter Gefahr: Wenn akute Gefahr besteht, etwa durch Feuer, Gas oder einen medizinischen Notfall, ist nicht der technische Notdienst die richtige Adresse, sondern die 112. Feuerwehr und Rettungsdienst sind dann schnell vor Ort und können helfen, wo wir es nicht können. Ist das jetzt ein Notfall? Foto: KI-generiert

Seite 19 Manchmal ist die eigene Wohnung einfach zu klein. Wenn zur Konfirmation die ganze Familie kommt, zum Jubiläum alte Freunde anreisen oder die Goldhochzeit gebührend gefeiert werden soll, dann braucht es mehr Platz. Die GWG hält dafür fünf einladende und vollausgestattete Gemeinschaftsräume in ihren Wohngebieten bereit. Genossenschaftsmitglieder können sie für private Feiern zu einem kleinen Preis anmieten: // Am Zimmermanns Wäldchen 20 a // Holzener Weg 30 // Kleine Märkische Str. 2 // Schützenstr. 22 b // Rosenweg (in Planung) Alle Räume haben eine Einbauküche mit Kühlschrank, Herd, Spülmaschine und Wasserkocher, teilweise auch eine Mikrowelle. Besteck, Gläser, Teller, Tassen und eine Kaffeemaschine sind ebenfalls vorhanden. Wer Interesse hat, erreicht die GWG unter 02304 240320 oder per E-Mail an service@gwg-schwerte.de. Ihre Ansprechpartnerin ist Manuela Hücking. Der Festsaal im Freischütz war am 27. Februar 2026 gut gefüllt. Über 100 Gäste waren zur 59. Sportlerehrung der Stadt Schwerte gekommen, um die Erfolge des vergangenen Jahres zu würdigen. 43 Athletinnen und Athleten wurden für ihre Leistungen 2025 ausgezeichnet. Sportplaketten in Gold, Silber und Bronze, Ehrenbriefe und vor allem: Anerkennung. Bürgermeister Dimitrios Axourgos richtete seinen Dank nicht nur an die Geehrten selbst, sondern auch an alle, die im Hintergrund bleiben: Ehrenamtliche, Eltern, Familien. Menschen, die selten auf dem Podest stehen und ohne die Sport nicht möglich wäre. Die GWG Schwerte unterstützt die Sportlerehrung seit Jahren. Der Sport und seine Vereine sind ihr ein Anliegen, denn sie prägen das Leben in der Stadt. Sie geben Menschen Halt, Zugehörigkeit und einen Grund, gemeinsam etwas zu feiern. Vieles davon kennt die Genossenschaft aus dem eigenen Alltag. In einer Mannschaft ist es wie in einer guten Nachbarschaft: Man verlässt sich aufeinander, bleibt dran und kommt zusammen weiter als jeder für sich. Sportlerehrung: Ein voller Saal Räume mieten für besondere Momente

Seite 20 Mitgliederversammlung: Genossenschaft blickt zufrieden auf ein starkes Jahr Ende Juni, hochsommerliche Temperaturen, die Sonne strahlt über der Ruhr, als sich die Mitglieder der GWG Schwerte am 23. Juni zur ordentlichen Mit- gliederversammlung in der Rohrmeisterei einfinden. Zum ersten Mal führt Ludger Wilde als Aufsichtsratsvorsitzender durch den Abend. Er hat das Amt zum 1. Januar 2026 übernommen, nachdem Rudolf Pohl den Aufsichtsrat nach vielen prägenden Jahren verlassen hat. Wilde leitet in die Sitzung ein und übergibt bald das Wort an den Vorstand. Vorstandsmitglied Lars Podchull berichtet über ein Geschäftsjahr, das sich trotz der bekannten Herausforderungen in der Wohnungswirtschaft sehen lassen kann. Rund 2,3 Millionen Euro Jahresüberschuss, eine Eigenkapitalquote von 57 Prozent am Gesamtvermögen: Zahlen, die nach Podchulls Worten vor allem eines bedeuten, nämlich Handlungsspielraum für die Bau- und Modernisierungsvorhaben der kommenden Jahre. Rund 1,6 Millionen Euro sind 2025 zusätzlich in die Instandhaltung der Bestände geflossen, spürbar für die Menschen, die in den Wohnungen der Genossenschaft leben. Auch am Rosenweg geht es voran, kurz erwähnt Podchull den bevorstehenden Einzug der ersten Mieterinnen und Mieter im Spätsommer, mehr dazu findet sich an anderer Stelle in diesem Magazin. Zwei Themen bestimmen den Blick nach vorn: die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der Weg zum Ziel der Klimaneutralität bis 2045. Auf Grundlage einer energetischen Bestandsaufnahme plant die GWG Modernisierungen, die den Gebäudebestand Schritt für Schritt effizienter machen sollen. Der Jahresabschluss 2025 findet bei den Mitgliedern einhellige Zustimmung, die Versammlung genehmigt ihn einstimmig. Auch die Wahlen zum Aufsichtsrat verlaufen ohne Gegenstimme: Günter Hosang bleibt dem Gremium für eine weitere Amtszeit erhalten. Neu hinzu kommt die Betriebswirtin Sonja Bruske, die beruflich in leitender Position für die Stadtwerke Schwerte tätig ist. Als der offizielle Teil endet, warten im Foyer ein kleiner Imbiss, kühle Getränke und für viele der eigentliche Höhepunkt des Abends: der persönliche Austausch und gute Gespräche. Eine Tradition, die sich die GWG-Mitglieder Jahr für Jahr gerne bewahren. QR-Code scannen für mehr Impressionen.

Seite 21 Wohnungsgesuch online anlegen Tragen Sie Ihre Wohnungswünsche bequem über das Online-Formular auf unserer Website ein: https://www.gwg-schwerte.de/de/ mieten/wohnungswuensche.htm Gesuch per E-Mail aktivieren Nach dem Absenden erhalten Sie eine E-Mail und aktivieren Ihr Gesuch über den enthaltenen Link. Aktivierungsbestätigung erhalten Nach erfolgreicher Aktivierung bestätigen wir Ihnen per E-Mail, dass Ihr Gesuch aktiv ist. Wohnungsangebote per E-Mail erhalten Passende Wohnungsangebote senden wir Ihnen unverbindlich per E-Mail mit den wichtigsten Informationen und Bildern. Interesse bequem online mitteilen Über das Angebot können Sie einfach per „Ja“ oder „Nein“ angeben, ob Sie Interesse an der Wohnung haben. Besichtigungstermin online buchen Bei Interesse wählen Sie online eines der vorgeschlagenen Zeitfenster aus und buchen Ihren Wunschtermin. Automatische Erinnerung vor Ablauf Ihr Gesuch wird zwölf Monate gespeichert. Vor Ablauf erinnern wir Sie per E-Mail an eine mögliche Verlängerung. 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. Digitale Wohnungssuche bei der GWG: Einfach vormerken lassen und jederzeit informiert bleiben Kein Internet? Wir helfen gerne weiter. Wenn keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, informieren wir Sie telefonisch oder per Post. Das GWG-Serviceteam hilft Ihnen gerne bei der Erfassung und Aktualisierung Ihrer Suchdaten. Stellplatz oder Garage gesucht? Das Verfahren ist identisch: Nutzen Sie unser Formular zur Stellplatzsuche oder scannen Sie oben rechts auf dieser Seite den passenden QR-Code. Unser Tipp: Ihre Angaben zur Suche können Sie jederzeit ändern, verlängern oder löschen – über den persönlichen Link in unseren Vermietungs-E-Mails. Stellplatz/Garage Wohnung

Seite 22 Musikantenviertel: Eine Nachbarschaft entsteht Was im Winter als Baustelle begann, wirkt im Sommer sichtbar lebendiger. Im Musikantenviertel haben die Eigentümerinnen und Eigentümer angefangen zu bauen. Aus Grundstücken werden Häuser, nach und nach entsteht eine Nachbarschaft. Inzwischen sind alle Grundstücke vergeben, etwa die Hälfte ist bereits bebaut. Einige Familien sind bereits eingezogen. Der grüne Wall, der das Gebiet umgibt, wird bepflanzt, die Erschließung schreitet voran, der Straßenausbau soll 2026 abgeschlossen sein. Das Viertel wächst. Anfragen gibt es weiterhin. Wer jetzt noch ein Grundstück für sein zukünftiges Eigenheim sucht, dem bietet die GWG eine gute Alternative am Rosenweg. Auffällig ist, wer im Musikantenviertel baut: viele junge Familien, die in Schwerte aufgewachsen sind, eine Weile anderswo gelebt haben und nun zurückkehren, um ihren nächsten Lebensabschnitt zu beginnen. Die günstige Lage und gute Verkehrsanbindung machen es leicht, in der Region zu arbeiten und trotzdem in der vertrauten Umgebung zu wohnen. „Das zeigt, dass Schwerte als Wohnort eine echte Anziehungskraft hat“, sagt Lars Podchull.

Seite 23 Menschen bei der GWG Eckhard Hücking: 30 Jahre Technik aus Leidenschaft Ein besonderes Jubiläum konnte unser Kollege Eckhard Hücking feiern: Seit 30 Jahren gehört er zur GWG und bringt seine Erfahrung und sein handwerkliches Können täglich für unsere Mitglieder ein. Begonnen hat sein Weg im März 1996 in der Grünpflege. Gemeinsam mit seinen Kollegen sorgte er dafür, dass die Außenanlagen gepflegt und einladend blieben. Später wechselte er zu den Servicehandwerkern und fand dort sein heutiges Tätigkeitsfeld. Als vielseitiger Handwerker liegt sein Schwerpunkt heute in der Haustechnik. Besonders intensiv beschäftigt er sich mit unseren Heizungsanlagen und sorgt dafür, dass sie zuverlässig und effizient laufen. Darüber hinaus kontrolliert er regelmäßig die Spielgeräte auf unseren Spielplätzen. Mit großer Sorgfalt achtet er darauf, dass dort alles in Ordnung ist und die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner unbeschwert spielen können. Außerhalb des Berufs lässt ihn die Technik nicht los. Ob moderne Haustechnik, das heimische IT-Netzwerk oder die eigene Photovoltaikanlage: Etwas zum Tüfteln und Optimieren findet er immer. Für seinen langjährigen Einsatz, seine Zuverlässigkeit und sein Engagement bedanken wir uns herzlich und gratulieren ihm zum 30-jährigen Jubiläum.

Falko Lippke: Technischer Mitarbeiter und Leiter des Regiebetriebs Seit dem 1. Juli 2026 verstärkt Falko Lippke unser Team als Technischer Mitarbeiter mit Leitung des Regiebetriebs. Mit seiner technischen Ausbildung, einer Weiterbildung zum Techniker und langjähriger Erfahrung in der Instandhaltung bringt er ein solides Fundament mit. Er weiß, worauf es im technischen Alltag eines Wohnungsunternehmens ankommt. Als Ansprechpartner für alle technischen Fragen rund um unseren Wohnungsbestand begleitet er Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen und steht den Kolleginnen und Kollegen der Wohnungsverwaltung als verlässlicher Berater zur Seite. Als Leiter des Regiebetriebs übernimmt er zudem die organisatorische Steuerung und sorgt dafür, dass die Arbeit von Gärtnern, Handwerkern und Hausmeistern gut zusammenspielt. Seite 24 Karin Berninger: 40 Jahre im Einsatz für die GWG Auch Karin Berninger feiert ein rundes Jubiläum: Seit 40 Jahren gehört sie zur GWG Schwerte. Begonnen hat sie am Empfang, als erste Ansprechpartnerin für Mieterinnen und Mieter wie für Besucherinnen und Besucher. Später wechselte sie als Kundenbetreuerin in die Wohnungsverwaltung und war dort über viele Jahre für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner da. Mit Herz, Verstand und Teamgeist hat sie das Miteinander im Haus über vier Jahrzehnte mitgeprägt. Vor zwei Jahren wurde sie in den Ruhestand verabschiedet. Umso mehr freuen wir uns, dass sie uns weiterhin an ein bis zwei Tagen pro Woche im Back Office unterstützt und ihre Erfahrung in unsere tägliche Arbeit einbringt. Für 40 Jahre Engagement, Verlässlichkeit und ihre Verbundenheit mit der GWG danken wir Karin Berninger herzlich.

Seite 25 Mahmut Yildiz: Verstärkung im Handwerksteam Wir freuen uns sehr, unseren neuen Kollegen im GWG-Handwerksteam, Mahmut Yildiz, vorstellen zu dürfen. Als gelernter Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima und erfahrener Kundendiensttechniker bringt er jede Menge Know-how mit. Sein Fokus liegt auf der Betreuung und Optimierung von Heizungsanlagen sowie auf allen Arbeiten im Sanitärbereich. Dabei hat er immer die Zufriedenheit unserer Mieterinnen und Mieter im Blick – schließlich soll sich jeder bei uns rundum wohlfühlen. Gemeinsam mit unserem Handwerksteam sorgt er dafür, dass alles reibungslos läuft und guter Service spürbar wird. Carolin Wüstenfeld: Leiterin der Finanzbuchhaltung Seit Beginn des Jahres bereichert Carolin Wüstenfeld als Leiterin der Finanzbuchhaltung unser Team. Sie sorgt dafür, dass unsere Zahlen stimmen und dass wir auch morgen noch solide aufgestellt sind. Ihr Fokus liegt auf der Finanz- und Liquiditätssteuerung sowie auf der Erstellung unserer Jahresabschlüsse unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Wohnungswirtschaft. Gleichzeitig treibt Carolin Wüstenfeld die Weiterentwicklung des Bereichs voran, insbesondere durch effizientere Prozesse und mehr Digitalisierung. Als ehemalige Verbandsprüferin kennt sie die Branche aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Den Wechsel in die operative Verantwortung hat sie bewusst gewählt, um ihre Erfahrung aktiv einzubringen und gemeinsam mit uns die Zukunft zu gestalten.

Seite 26 Er hat Entscheidungen mitgetragen, Weichen mitgestellt und Verantwortung übernommen. Bei der letzten Aufsichtsratssitzung des Jahres 2025 war es Zeit, Abschied zu nehmen. Als Anerkennung für seinen Einsatz erhielt er die Silberne Ehrennadel des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. Auch Ralf Grobe, Vorstandsmitglied der GWG, wurde an diesem Abend geehrt, für 25 Jahre Vorstandstätigkeit und insgesamt drei Jahrzehnte Zugehörigkeit zur Genossenschaft. Eine Zahl, hinter der sich viel verbirgt: Gespräche, Projekte, Entscheidungen, Entwicklungen. Er trägt nun ebenfalls die Silberne Ehrennadel. Rudolf Pohl, vierzehn Jahre im Aufsichtsrat der GWG, zuletzt als Vorsitzender. Ende 2025 verabschiedet und mit der Silbernen Ehrennadel des VdW Rheinland Westfalen geehrt. Ludger Wilde übernahm Anfang 2026 den Vorsitz im Aufsichtsrat der GWG, Detlev Reinecke begleitet ihn als Stellvertreter. Zum Jahresbeginn 2026 übernahm Ludger Wilde den Vorsitz im Aufsichtsrat. Mit ihm tritt eine erfahrene Persönlichkeit an die Spitze, die ihre Expertise einbringt und dafür sorgt, dass das Gremium seine Aufgaben weiterhin verlässlich erfüllt. An seiner Seite steht Detlev Reinecke als Stellvertreter, der die Arbeit mit Umsicht und Augenmaß begleitet. Gemeinsam bringen sie neue Perspektiven ein und den Willen, die Genossenschaft weiterzuentwickeln. Die GWG freut sich auf die Zusammenarbeit. Abschied, Dank und ein neues Kapitel Vierzehn Jahre sind eine lange Zeit, Rudolf Pohl weiß das gut. Als langjähriges Mitglied und zuletzt Vorsitzender des Aufsichtsrats hat er die Genossenschaft durch viele Phasen begleitet.

Seite 27 Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied Dipl.-Ing. Hans-Georg Schwarze. Er verstarb am 8. Juni 2026 im Alter von 89 Jahren. Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG hat mit Hans-Georg Schwarze einen Weggefährten verloren, der in den 57 Jahren seiner Mitgliedschaft das Unternehmen wesentlich mitgeprägt hat. Seit 1971 Vorstandsmitglied der damaligen Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft für das Amt Westhofen e.G.m.b.H., wirkte er maßgeblich an der Fusion mit der Schwerter Genossenschaft (der damaligen Wohnstättengenossenschaft Schwerte e.G.m.b.H.) zur heutigen Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG mit. Bis 2011 begleitete er als nebenamtliches Vorstandsmitglied aktiv die Entwicklung der Genossenschaft und genoss das Vertrauen der Genossenschaftsmitglieder. Im Jahr 2012 wurde er erstmalig durch die Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen, dem er bis 2021 angehörte. Hans-Georg Schwarze hatte durch seinen bautechnischen Sachverstand, seine Erfahrung und seine Geradlinigkeit immer die Interessen der Genossenschaft und damit ihrer Mitglieder, Mieterinnen und Mieter im Blick. In den vielen Jahren seiner verantwortlichen nebenamtlichen Tätigkeit hat er zur erfolgreichen Entwicklung der GWG Schwerte eG und ihrer Tochtergesellschaft beigetragen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gehört seiner Familie. Nachruf: Hans-Georg Schwarze Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von Klaus Künkler, der am 28. Mai 2026 im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Über mehr als fünf Jahrzehnte war Klaus Künkler unserer Genossenschaft eng verbunden. Mit seiner Kreativität, seinem Gespür für gute Architektur und seinem Blick für die Bedürfnisse der Menschen hat er zahlreiche Wohnprojekte der GWG maßgeblich gestaltet. Die Gebäude am Eschenweg, in der Sauerlandstraße, die ausdrucksstarke Fassade am Holzener Weg und auch die Gestaltung unseres Gemeinschaftsraums in der Schützenstraße stehen beispielhaft für seinen Anspruch, attraktive und lebenswerte Wohn- und Aufenthaltsräume für alle Generationen zu schaffen. Klaus Künkler war für unsere Genossenschaft weit mehr als ein Architekt. Er war ein verlässlicher Partner, ein ideenreicher Gestalter und ein Mensch, der neue Wege ging, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Seine Arbeit hat das Erscheinungsbild vieler unserer Wohnquartiere nachhaltig geprägt und wird auch künftig sichtbar bleiben. Wir danken Klaus Künkler für sein langjähriges Wirken zum Wohle unserer Genossenschaft und ihrer Mitglieder. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Nachruf: Klaus Künkler Die Fassade am Holzener Weg 30 – ein Beispiel für die architektonische Handschrift von Klaus Künkler. Hans-Georg Schwarze, ehem. Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied der GWG.

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