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Medieninformation

Klimaschutzflagge an GWG verliehen

Am 17.02.2010, 14 Uhr, Heizzentrale Märkische 67 c, wird der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG (GWG) als zweites Unternehmen in NRW die Klimaschutzflagge der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21) für vorbildliches unternehmerisches Handeln für den Klimaschutz durch den Kreis Unna überreicht.

Der Kreis Unna zeichnet damit im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative die GWG Schwerte für die vollständige ökologisch energetische Sanierungen ihrer Wohneinheiten aus.

Dabei wird die Klimaschutzflagge von den Stadtwerke Lünen, die diese Auszeichnung Ende letzten Jahres bekommen haben, weitergereicht.

Die GWG Schwerte hat seit 2002 ein umfangreiches Neubau- und Modernisierungsprogramm für ca. 75 Mio. Euro umgesetzt.

Als vorbildliches Beispiel kann hier die „Solarsiedlung Märkische Straße“ hervorgehoben werden. Hier wurde neben der Verbesserung der Grundrisse, besonders auf die energetische Sanierung der Wohneinheiten geachtet: 160mm mineralischer Dämmputz, neue Fenster mit Rollläden und zum Teil Schallschutzverglasung, Kellerdecken- und Dachdämmung, Regenwassernutzung für die Toilettenspülung sowie ein neues Nahwärmenetz für Heizung und Warmwasser.

Das neue Nahwärmenetz, dessen Zentrale mit den Heizkesseln in einem neuen Anbau untergebracht ist, vernetzt heute alle fünf Gebäude der GWG Schwerte in der Märkischen Straße.

Die Beheizung erfolgt dabei zentral über einen 200 kW Biomassekessel, in dem Holzhackschnitzel CO2 neutral verbrannt werden. Für das Abfangen der Spitzenlast ist noch ein zentraler Ölheizkessel (Niedertemperaturkessel) vorhanden. Unterstützt wird das Nahwärmesystem von 250 m² Solarkollektoren auf den Dächern.

Damit konnte die GWG Schwerte an der Märkischen Straße nicht nur maßgeblich die Heizkosten für Ihre Mieter senken, sondern auch ca. 175.000 kg CO2 pro Jahr einsparen.

Auch die Gesamtumweltbilanz bei allen Wohneinheiten der GWG Schwerte kann sich sehen lassen (Zahlen von 2008):

Einsparung von 10.284.520 Liter Frischwasser durch Nutzung von Regenwasser, Einspeisung von 754.484 kWh durch Photovoltaik und zwei Blockheizkraftwerke und eine Produktion von 2.307.106 kWh Heizenergie durch regenerative Energieträger, womit eine Einsparung von insgesamt 472 Tonnen CO2,  realisiert werden konnte.

Mit diesen außergewöhnlichen Anstrengungen im Bereich Klimaschutz hat die GWG Schwerte eindrucksvoll bewiesen, dass Umweltschutz und ökonomisches Wirtschaften keine Gegensätze darstellen und zum Vorteil Aller gelingen kann.


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